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Dr. med. Burkhard Flamann in Freiberg/Sa.

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Covid-19 / Coronavirus / WICHTIG!!!

 

Für Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege ohne Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion dürfen Ärzte nach telefonischer Anamnese eine AU für 7 bis 14 Tage ausstellen. In einem solchen Fall rufen Sie uns bitte an und kommen NICHT in die Praxis. Wir schicken die AU postalisch zu. Vielen Dank!

 

Voraussetzung hierfür ist, dass der Patient: 

  • keine schwere Symptomatik aufweist
  • weder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person hatte, bei der das neue Coronavirus nachgewiesen wurde, noch sich in einem Gebiet mit Covid-19-Fällen aufgehalten hat.

>>> um Aufenthalt im Wartezimmer zu vermeiden:

 

- täglich Abstrich Tests ab 11:30 Uhr (Mittwoch ab 10:00 Uhr), auch in Blockabfertigung als "drive in" für große Gruppen (Lehrerkollegium, Sportverein...) nach telefonischer Terminabsprache

 

- täglich auch Corona Antikörper Testung (Wahlleistung) möglich

 

>>> Impfungen während Corona Pandemie:

 

- chronisch Kranke und Personen > 65 Jahre sollten gegen Pneumokokken, Influenza, Keuchhusten und Herpes zoster/Gürtelrose geimpft sein, um gefährliche 2. Erkrankungen bei Covid-19 zu vermeiden

 

>>> Update Corona-Impfungen (09.06.2021)

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

jeder, der bei uns geimpft wurde bekommt die entsprechende Dokumentation in seinen Impfausweis oder erhält einen neuen. Ebenso verhält es sich mit dem digitalen Impfpass: Wir werden die elektronischen Impfzertifikate bei durch uns Geimpfte auch rückwirkend ausstellen. Stichtag ist hier der 14. Juni 2021. Bis zu diesem Tag müssen die digitalen Schnittstellen in unseren Praxisverwaltungssystemen bereitgestellt sein. ACHTUNG: Wir werden bei uns keine Ersatzbescheinigungen der Impfzentren auf Echtheit überprüfen. Extern geimpfte Patienten wenden sich bitte an die jeweiligen Impfzentren, die Impfärzte oder Apotheken, die Impfungen nachtragen.

 

>>> Update Corona-Impfungen (25.05.2021)

Liebe Patientinnen und Patienten,
in unserer Hausarztpraxis sind wir nach wie vor in großem Umfang mit Anfragen mit Bezug zu den Corona-Impfungen konfrontiert. Deswegen möchte ich an dieser Stelle einen kurzen Überblick über die derzeitige Situation aus hausärztlicher Sicht geben.
Durch die Aussagen der Bundespolitik wird momentan der Eindruck vermittelt, dass Impfstoff in ausreichender Menge vorhanden sei. Die durch uns erlebte Realität sieht jedoch leider anders aus. Die in der vergangenen Kalenderwoche (KW20) gelieferten Mengen des Corona-Impfstoffes von Biontech haben gerade ausgereicht, um die notwendigen Zweitimpfungen durchzuführen. Und auch wenn der Bundesgesundheitsminister betont, dass Ärzte den Impfstoff von AstraZeneca in unlimitierter Menge bestellen können, so haben wir in der vergangenen Woche die Erfahrung gemacht, dass dieses nicht gleichbedeutend damit ist, die gewünschte Menge auch geliefert zu bekommen. Letzte Woche (20. KW) konnten wir 39 Patienten impfen, diese Woche (21. KW) werden es 58 Patienten. Nach Auskunft anderer Arztpraxen hier in der Region, sieht die Situation dort nicht wesentlich anders aus.
Täglich erreichen uns E-Mails und Anrufe von Patienten, die fordern „jetzt sofort“ geimpft zu werden. Wir können den Unmut und den Wunsch der Menschen nach mehr Normalität absolut nachvollziehen. Trotz allem können wir auch nur die Menge an Impfstoff verimpfen, die wir auch geliefert bekommen.
Fast zeitgleich hat der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Aufhebung der Priorisierungsgruppen für den 07. Juni 2021 angekündigt. In Anbetracht der Gesamtsituation drängt sich die Assoziation eines gut gefüllten Supermarktes auf. Von mehreren Kassen ist eine Kasse geöffnet, vor der sich eine Schlange gebildet hat (die Alten und Kranken zuerst, die Jungen und Gesunden weiter hinten). Nachdem sich alle mehr oder weniger diszipliniert mit der Situation abgefunden haben, ertönt aus den Lautsprechern die Stimme des Marktleiters: „Wir schließen Kasse vier und öffnen Kasse zwei“. Es braucht nicht viel Vorstellungskraft um sich auszumalen, dass aus der zuvor diszipliniert wartenden Menschenmenge ein kaum kontrollierbarer Pulk wird, in dem jeder versucht, einer der ersten an Kasse zwei zu sein. Allen Beteiligten sollte klar sein, dass die Aufhebung der Priorisierungsgruppen zum jetzigen Zeitpunkt weder dafür sorgt, dass mehr Impfstoff verfügbar ist, noch dass weniger Menschen geimpft werden müssen und am wenigsten dafür, dass der verfügbare Impfstoff gerecht verteilt wird.
Wir haben uns in unserem Praxisteam dazu entschieden, die Leute, die sich bereits auf unserer Warteliste befinden, weiterhin nach medizinisch sinnvollen Kriterien und bestem Wissen und Gewissen zum Zweck der Impfungen einzubestellen. Auch weil wir es moralisch für nicht nachvollziehbar halten, dass man den Menschen, die jetzt teilweise seit Monaten diszipliniert und geduldig auf ihre Corona-Impfungen warten, sagt: „Schön, dass ihr Euch angestellt habt – aber ihr habt in dieser Schlange leider umsonst gewartet“.
Ein weiteres Ärgernis ist aus meiner Sicht, die Äußerung der Politik, dass der Impfabstand bei Verwendung des Impfstoffes Vaxzevria von AstraZeneca nach Belieben auf einen Zeitraum von vier Wochen verkürzt werden könne. Die medizinischen Daten zeigen, dass eine deutlich verbesserte Wirksamkeit des Impfstoffes dann gegeben ist, wenn der herstellerseits angegebene maximal mögliche Impfabstand von zwölf Wochen ausgereizt wird. Wir haben uns daher entschieden, innerhalb unserer Praxisorganisation weiterhin mit einem Impfabstand von zwölf Wochen zu planen. In dringenden medizinischen Fällen, zum Beispiel im Falle einer bevorstehenden Operation, kann dieser verkürzt werden. Voraussetzung hierfür ist aber, dass wir zu diesem Zeitpunkt aber auch ausreichend Impfstoff und personelle Kapazitäten verfügbar haben.
Zudem sollte an dieser Stelle noch einmal erinnert werden, dass die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes die Verwendung der Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson vorrangig in der Altersgruppe der über 60jährigen Patienten empfiehlt. Dieses ist darin begründet, dass der Nutzen das Risiko seltener Nebenwirkungen in dieser Altersgruppe deutlich stärker überwiegt als dieses bei jüngeren Patienten der Fall ist, zudem wird die Impfung in dieser Altersgruppe deutlich besser vertragen. Leider müssen wir aber feststellen, dass diese Impfstoffe von der empfohlenen Altersgruppe häufig vehement abgelehnt werden. Wir haben uns daher zu unserer eigenen Erleichterung angewöhnt, bei der Eintragung auf unserer Warteliste nachzufragen, ob es hinsichtlich der Auswahl der einzusetzenden Impfstoffe Einschränkungen gibt. Dieses ist nicht gleichzusetzen mit einer Auswahlmöglichkeit, jedoch ist es für meine Mitarbeiterinnen nicht zu leisten, zunächst unzählige Patienten anzurufen, die dieses Impfangebot mit Verweis auf den zur Verfügung stehenden Impfstoff dann ablehnen. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass bei einer Einschränkung des Impfangebotes (innerhalb der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission) unweigerlich mit einer verlängerten Wartezeit zu rechnen ist.
Trotz aller Beschwerlichkeiten, insgesamt geben die letzten Wochen der Pandemie durchaus Anlass zu Optimismus. Meiner Einschätzung nach sollten wir die kommenden Wochen nutzen, um die Impfquote stetig weiter voran zu treiben und uns an den derzeitig niedrigen Infektionszahlen, die ein Stückweit ja auch mit der Einkehr eines kleinen Stückes Normalität verknüpft sind, zu freuen. Das geht am besten, wenn Sie uns als Patient*innen unterstützen:
-Bestellen Sie Ihre Folgerezepte der Dauermedikation über unseren Praxisflyer oder per E-Mail dr.b.flamann@hausarztpraxis-freiberg.de. Sie helfen somit unsere aktuell hoffnungslos überlasteten Telefonleitungen für Terminvereinbarungen oder wichtige Telefonate freizuhalten.
-Nehmen Sie bitte von Nachfragen bezüglich des voraussichtlichen Impftermins Abstand. Wie oben beschrieben sind die Impfstofflieferungen derzeitig von mehreren Faktoren abhängig. Uns liegen erst immer kurzfristige Informationen zu voraussichtlichen Lieferterminen und Liefermengen vor, so dass eine längerfristige Impfplanung nicht möglich ist.
-Falls Sie unsicher sind, ob Sie auch tatsächlich auf unserer Warteliste berücksichtigt wurden, so schreiben Sie uns eine E-Mail an dr.b.flamann@hausarztpraxis-freiberg.de – wir werden Ihre Nachfrage so schnell wie möglich (in aller Regel innerhalb eines Werktages) beantworten.
-Haben Sie Geduld! Auf unserer Warteliste befinden sich derzeit ca. 350 Patienten, die auf ihre Erstimpfung warten. Zeitgleich sind wir damit beschäftigt, die notwendigen Zweitimpfungen zu planen und durchzuführen. Registrieren Sie sich zusätzlich auf der Seite "Serviceportal zur Impfung gegen das Corona Virus Sachsen" https://sachsen.impfterminvergabe.de. Nehmen Sie den ersten angebotenen Impftermin an und lassen sich dann bitte im Falle einer definitiven Impfterminvergabe an der jeweilig anderen Stelle wieder von der Warteliste nehmen.
-Haben Sie Verständnis dafür, dass wir aufgrund der oben genannten Umstände derzeit keine Patienten ausserhalb unseres Patientenstammes auf unserer Warteliste berücksichtigen können. Wir sind auch nur begrenzt belastbar!
Liebe Patientinnen und Patienten, ich bin der festen Überzeugung, dass wir die vergangenen 15 Monate der Pandemie gemeinsam so gut wie möglich bewältigt haben. Die aktuelle positive Entwicklung in Bezug auf die Infektionszahlen stimmt mich optimistisch, dass wir uns auf einem guten Weg befinden und die Pandemie bald hinter uns lassen können. Sie können Ihren Beitrag dazu leisten, indem Sie sich solidarisch verhalten. In diesem Sinne, bleiben Sie gesund!
Viele liebe Grüße
 
Ihr Praxisteam Dr. Flamann

Über die Praxis

Wir sind Ihr Ansprechpartner für alle Fragen im Bereich Gesundheit und Gesundheitsvorsorge. 

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Leistungen

In unserer Praxis bieten wir Ihnen einen breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen. 

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